Stempelübergabe

Das Amt für Ætherangelegenheiten hat bekanntermaßen ein Gewinnspiel gemacht. Also eigentlich zwei. Wir erinnern uns: Es wurden zwei Stempel angefertigt, diese sollten verlost werden. Und Stempel machen selbstverständlich aus einem entsprechend ambitionierten Menschen bereits mindestens einen halben Beamten. Über die andere Hälfte decken wir vorerst einmal den Mantel des Schweigens … schließlich haben wir Qualitätsansprüche und lassen hier nicht jeden rein! :)

Spaß beiseite: wir haben den ersten Stempel auf der Veranstaltung »Spaceritter« in Oberhausen verlost. Und es hat folgende liebenswerte Dame getroffen:

Die Gewinnerin

Da sie leider nicht auf der Spielemesse Essen sein konnte, wir aber, haben wir den Stempel einer vertrauenswürdigen Person übergeben, die ihn seinerseits weitergegeben hat. Falls nicht, drohen höchst unschöne Konsequenzen!

Übergabe 1

Den anderen Stempel haben wir in einem geheimen aber überaus aufwändigen Verfahren über unsere Facebook-Seite verlost und diesen Gewinner konnten wir tatsächlich auf der Spielemesse antreffen und den Amtsstempel persönlich aushändigen:

Gewinner

Wir freuen uns, dass wir zwei Fans glücklich machen konnten und verbleiben bis auf weiteres …

(ach ja, psst: die Post-Production des Piloten, also des Teasers, wie nennen wir das jetzt? … Na ihr wisst schon … nähert sich dem Ende … man darf gespannt sein!)

Das Amt auf dem Spaceritter-Festival in Oberhausen – mit Bildern!

Evil Kraken

Drei Tage Amt!

Drei Tage in unserer Amtsstube, die immer schöner wird. Es war anstrengend, aber toll. Wir hatten auf der Niebuhrg in Oberhausen viel Platz und den haben wir genutzt. Unser externes Amt war ein Hingucker vom Allerfeinsten und es haben sich auch viele Gäste bei uns sehr wohl gefühlt. Einzig die mit uns in einem Raum platzierte Bühne machte das Reden manchmal unmöglich. Es ist schade, dass so etwas den Planern nicht klar ist: Musik und deren Bewunderer sollten eigene Räume haben, damit man sich nicht gegenseitig stört. Und wenn man einen Stand hat, an dem man viel erklären muss, dann stört es immens, wenn man sein eigenes Wort nicht versteht.

Solche Festivals wie Spaceritter sind aber großartig. Man trifft Fans und Selbstdarsteller, aber auch „normale“ Menschen, die dann mit leuchtenden Augen auf all die Dinge schauen, die man bietet.

Der Freitag und der Samstag waren dazu noch mit herrlichem Wetter gesegnet und so gaben die Gruppen alles. Neben uns in derselben Halle waren weitere Steampunker: Die Gruppen Wupperdampf und Ruhrwerke zeigten wundersame Gerätschaften, die mehr als nur uns entzückten, weil sie nicht nur schön aussehen, sondern zum Teil auch wirklich funktionieren.

Der Rundgang über das Gelände zeigte von Zombies und den dazugehörigen Jägern aus „The Walking Dead“, über Aliens, Warhammer 40K und Cops vom LAPD bis hin zu Mittelalter-Lagerleben, einer kleinen preußischen Stellung und jeder Menge mehr so viele liebevolle Details, dass man manchmal nicht wusste, wohin man zuerst schauen sollte.
Das Amt hat sich das alles natürlich genau angesehen und selbstverständlich nötigenfalls registriert sowie abgeheftet. Jaaa, es wurde fleißig dokumentiert, dass preußische Offiziere sich nächtens bei den leichten Damen von den Hell’s Belles herumtrieben! Und auch, dass ihr Feldarzt sich bei Tee und Gebäck nicht zu den Vorkommnissen rund um den Æther äußern wollte. Mit typisch preußischer Attitüde wird einfach ignoriert, was das Amt schon lange weiß: Veränderte sind auch nur Menschen.

Oder?