Eifel: Terminverschiebung


“Wenn du die Götter zum Lachen bringen willst,
mach’ einen Plan.”

Wir hatten einen Plan. Wir wären wirklich gerne im April in die Eifel gefahren. Aber es soll anders kommen. Wie das manchmal so ist, mit Plänen. Wir sind nun einmal sieben Leute, und schon alleine unsere Termine alle unter einen Hut zu bekommen ist, gelinde gesagt, schwierig.

Aber es ist ja noch nicht zu spät, die Reißleine zu ziehen. Wir verschieben das gemütliche Filmwochenende auf die zweite Hälfte des Jahres. Bis dahin haben wir auch schon einiges anderes erledigt, euch auf Veranstaltungen getroffen, und konnten damit zeigen, wo der Hase, nein, der Beamte, hinläuft, was euch erwartet und wie man sich genau beteiligen kann.

An alle, die sich bis jetzt beworben haben: Danke! Wir vergessen euch nicht! Und an alle, die sich noch bewerben wollen: immer her damit! Wir sind nach wie vor in einer Phase, in der wir für Vorschläge und Mitarbeit offen sind.

Teaserdreh mit Ruhrauen, Extrablatt und einem Labor

Am 15.02. haben wir einige Einstellungen für die geplanten Teaser gedreht. Wir benötigen diese, um das Amt vorzustellen, alles ein wenig plastischer zu machen, bevor wir den Pilotfilm auf die Öffentlichkeit loslassen.

Auf der Suche nach dem Rhein stolperten wir über die Ruhr vor unserer Haustür. Mit festen Willen und ebensolchem Schuhwerk ausgestattet schlugen wir uns durch die Auen, ängstlich beäugt von Radfahrern und Spaziergängern. Unser Exekutiver sieht nicht nur aus wie einer, der keinen Spaß versteht!

Ein Straßenkind wurde zum Leben erweckt und musste auf einem zugigen Schulhof “Extrablätter” verkaufen. Danach wurde es zum Glück wärmer: In einem Heizungskeller installierten wir kurzerhand ein Labor und drehten sodann mit der hochprofessionellen Frau Liebherz.

Frau Liebherz im Labor

Abgedreht

Zum Wohlsein!Heute ist der zweite Drehtag zum Teaser für die “Ætherangelegenheiten”. Das Glück ist uns erneut hold und wir können im Kunsthaus relativ ungestört alles abdrehen, was noch fehlt. Natürlich haben wir noch jede Menge Ideen, die unser Regisseur aber alle professionell abschmettert. Schließlich ist es erst einmal nur ein Vorgucker: die eigentlichen Folgen kommen später.

George hantiert mit einem Kamerakran, der Star des Tages ist eine ominöse Kiste und wir fluchen darüber, dass heutzutage jeder seine modernen Kraftfahrzeuge einfach überall abstellen darf – und uns damit das historische Szenenbild verhaut …

Im Abschlussgespräch, zu dem einige stilecht ein Schwarzwälder Bier trinken (Tannenzäpfle), stellen wir fest, dass wir jede Menge Erfahrungspunkte gesammelt haben. Jetzt warten wir ungeduldig auf den Rohschnitt. Es gibt noch tausend Sachen zu erledigen!

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Erster Drehtag!

Heute ist es soweit! Alle Ampeln stehen auf grün. Um neun Uhr trudeln alle ein. Udo Lutz hat seine eigene Make-up-Assistentin, die seinen künstlichen Bart anklebt und ihn mit Argusaugen beobachtet. Nach einem Kaffee und Brötchen können wir starten.

Stefan Holzhauer wird der „Toni“ und muss aufpassen, dass er mit seinen Kabeln und der Mikrofonangel nicht stolpert. Alle anderen Akteure warten, dass endlich Licht und Kameras zur Zufriedenheit stehen. Die Szenen mit der Veränderten müssen zuerst gedreht werden, da sie um die Mittagszeit wieder gehen muss. Endlich kommt das Kommando: es geht los! Die Träger (unter anderem Stefan Pfannmüller, der später eine andere „tragende“ Position bekommen wird) schleppen die Kisten ins Amt und sorgen damit für Unmut bei dem arbeitsscheuen Beamten.

Wir stellen fest, wie hellhörig dieses Gebäude ist, aber alle nehmen Rücksicht. Selbst die unerwartete Kindergruppe, die sich im benachbarten Mütterzentrum einfindet, ist ganz leise.

Eine Fotografin macht zwischendurch Fotos von den Dreharbeiten und allen Beteiligten: danke Stefanie Herpich!

Bis abends wird konzentriert gedreht, dann sind alle Szenen, bei denen Udo Lutz mitspielt, im Kasten.

Wahnsinn. Blitzschnell war wieder aufgeräumt, es waren ja immer noch ganz viele Helfer da. Und puff: da war das Amt wieder weg. Aber wir haben es ja auf Speicherkarten …

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Jetzt muss es schnell gehen …

Wir wollen einen kleinen Teaser drehen. Um zu zeigen, wie es laufen wird, was die Leute von uns erwarten können. Um ein Gschmäckle darauf zu geben, was unsere Vision ist. Für die Feiertage kam der Bruder von Anja Bagus zu Besuch, welcher unter anderem erfahrener Filmschauspieler ist.

Die Idee war schnell geboren: wir nutzen den Aufenthalt von Udo Lutz im Ruhrgebiet und drehen. Aber wo? In der Gottfried Wilhelm-Kolonie in Essen-Rellinghausen, welche um 1910 gegründet wurde, gibt es ein riesiges Gebäude, das einmal eine Schule beherbergte. Heute gehört es der Stadt und bietet Raum für verschiedene Institutionen, unter anderen darf der Bürgerverein des Stadtteils einen Raum benutzen. Der Vorstand erlaubte uns, in diesem Raum zu drehen. Darüber hinaus gab uns der Hausmeister grünes Licht dafür, auch den Rest des Kunsthauses (so heißt es offiziell) zu nutzen. Treppenhaus, Keller … das Café als Homebase für die vielen Helfer und Akteure beim Dreh, wunderbar!

Kunsthaus Essen[twoclick_buttons]

Ideentrichter

Aus vielen Ideen kristallierte sich eine heraus. Wir wollen das Amt verfilmen. Das Amt für Aetherangelegenheiten ist ein so wunderbarer Ausgangspunkt für alle möglichen Abenteuer. Man kann im Amt selbst drehen, korrekte Beamte und ihre merkwürdigen Rituale … oder Expeditionen im Auftrag des Amtes.

Merkwürdige Geschehnisse an der Ruhr? Sichtungen von Verdorbenen, die ein Ausrücken der Soldaten der Exekutiveinheit nötig machen … jaaa, genau das wollen wir. Aber wir wollen auch die anderen Steampunker dabei haben, so viele wie möglich! Dann kam die zündende Idee: das Amt hat so viele Stellen zu vergeben! Und alle Interessierten können sich dafür bewerben!

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