Trailer Numero zwo – wie gesehen auf der RPC
Nachfolgend der zweite Trailer, wie er in fast identischer Form auf der RPC am Stand des Amts für Ætherangelegenheiten lief.
Nachfolgend der zweite Trailer, wie er in fast identischer Form auf der RPC am Stand des Amts für Ætherangelegenheiten lief.
Unsere Besucher auf der RPC haben es schon gesehen, jetzt darf auch der Rest der Welt einen Blick darauf werfen: Das Poster zu ÆTHERANGELEGENHEITEN. Sieht in Papier an der Wand noch besser aus – auf Klick wird es größer …


Da wir es vor der Veranstaltung nicht so recht geschafft haben, einen Blogpost zu schreiben, spule ich etwas zurück, um die Gründe dafür zu erklären.
Nachdem wir uns entschlossen hatten, bei der RolePlay Convention mitzumachen und das Amt an die Öffentlichkeit zu bringen, ging das große Basteln und Planen los. Wer uns dort gesehen hat, kann nur erahnen, was hinter den Kulissen geschehen ist. Es gab so viele Ideen, so wenig Geld und in manchen Fällen dann auch zu wenig Zeit. Aber wie das bei dem Projekt schon einmal war, so hat es wieder auf den Punkt geklappt. Am Tag zuvor wurden die letzten Nägel eingeschlagen und am Donnerstag waren wir zunächst vergnügt und stark übermotiviert völlig allein in der großen Halle 4.2 und bauten auf. Es zeigte sich wieder, dass wir Steampunker fähig sind, wie Zahnräder ineinanderzugreifen und so eine Riesensache in Bewegung setzen können. Jeder tat seinen Teil, und dann war es da: das Amt für Ætherangelegenheiten! Es war ein glücklicher Zufall, dass der Darsteller des Reichsbeamten Horst Dürer, Udo Lutz, zu dem Zeitpunkt die Landeshauptstadt verlassen hatte und im Ruhrgebiet weilte. So waren wir komplett und stellten uns dem Strom der Besucher.

Vom 10. bis 11. Mai 2014 sind wir auf der Role Play Convention Germany (RPC) mit einem Stand vertreten.
Jeder von uns bastelt an diesem Auftritt: sei es im Keller an einem Modell vom Amt, am Rechner an Flyern, in der Küche beim Panschen von Dragonermeister, im Bad am Trimmen der Sideburns, draußen beim Sprayen der Waffen um diese outfittauglich zu machen, im Schuppen um Kulissen zu bauen …
Was haben wir nur vor? Nichts Geringeres, als eine Außenstelle des Amtes auf der Messe Köln entstehen zu lassen. Wir wollen die ganzen Verdorb- äh, Veränderten dort ausfindig machen und ordentlich katalogisieren. Wir möchten die Arbeit des Amtes nicht nur hinter dicken Mauern verbergen, sondern zeigen, was wir tun. Wir freuen uns auf jeden Gast, der sich von unseren Beamten registrieren lässt, und machen gerne ein schönes Lichtbild von ihm in unseren schicken Räumlichkeiten.
Kommet zuhauf! Wir freuen uns auf euch!
“Wenn du die Götter zum Lachen bringen willst,
mach’ einen Plan.”
Wir hatten einen Plan. Wir wären wirklich gerne im April in die Eifel gefahren. Aber es soll anders kommen. Wie das manchmal so ist, mit Plänen. Wir sind nun einmal sieben Leute, und schon alleine unsere Termine alle unter einen Hut zu bekommen ist, gelinde gesagt, schwierig.
Aber es ist ja noch nicht zu spät, die Reißleine zu ziehen. Wir verschieben das gemütliche Filmwochenende auf die zweite Hälfte des Jahres. Bis dahin haben wir auch schon einiges anderes erledigt, euch auf Veranstaltungen getroffen, und konnten damit zeigen, wo der Hase, nein, der Beamte, hinläuft, was euch erwartet und wie man sich genau beteiligen kann.
An alle, die sich bis jetzt beworben haben: Danke! Wir vergessen euch nicht! Und an alle, die sich noch bewerben wollen: immer her damit! Wir sind nach wie vor in einer Phase, in der wir für Vorschläge und Mitarbeit offen sind.
Die Webserie Ætherangelegenheiten soll kein Selbstzweck werden. Wir möchten der deutschen und europäischen (und internationalen) Szene die Möglichkeit geben, sich und ihre Kreationen zu präsentieren. Soeben wurde die Seite »Mitmachen« freigeschaltet, auf der man genauere Informationen dazu findet, in welchen unterschiedlichen Formen man sich beteiligen kann. Selbstverständlich werden alle Beteiligten und ihre Werke detailliert genannt und ggfs. auch auf der Webseite oder anderen Wegen präsentiert.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, beispielsweise besteht die Option, sich als Statist zu bewerben, als Maker seine Kreationen zur Verfügung zu stellen oder auch seine Gewandungen. Aber es sind noch viele weitere Wege denkbar, wie ihr ein Teil dieses Projekts werden könnt, vielleicht mit Storyideen, Zeichnungen und Dingen, die uns bisher im Traum nicht eingefallen sind. Dabei sind gerade Beiträge wie Zeichnungen, Texte oder Musik, im Gegensatz zu den gegenständlichen Dingen, nicht auf Europa oder gar Deutschland beschränkt. Fans auf der ganzen Welt sollen teilhaben dürfen, wenn sie mögen und wenn es machbar ist.
Evil Kraken präsentiert: den ersten Trailer zur geplanten Webserie Ætherangelegenheiten. Der Teaser wurde mit englischen Untertiteln versehen, damit auch unsere internationalen Freunde (Stichwort: Steampunk Hands Around The World, aber auch der Rest der Steampunk-Community) verstehen können, worum es geht. Auch die Episoden werden Untertitel haben.
Viel Spaß!
Am 15.02. haben wir einige Einstellungen für die geplanten Teaser gedreht. Wir benötigen diese, um das Amt vorzustellen, alles ein wenig plastischer zu machen, bevor wir den Pilotfilm auf die Öffentlichkeit loslassen.
Auf der Suche nach dem Rhein stolperten wir über die Ruhr vor unserer Haustür. Mit festen Willen und ebensolchem Schuhwerk ausgestattet schlugen wir uns durch die Auen, ängstlich beäugt von Radfahrern und Spaziergängern. Unser Exekutiver sieht nicht nur aus wie einer, der keinen Spaß versteht!
Ein Straßenkind wurde zum Leben erweckt und musste auf einem zugigen Schulhof “Extrablätter” verkaufen. Danach wurde es zum Glück wärmer: In einem Heizungskeller installierten wir kurzerhand ein Labor und drehten sodann mit der hochprofessionellen Frau Liebherz.

Heute ist der zweite Drehtag zum Teaser für die “Ætherangelegenheiten”. Das Glück ist uns erneut hold und wir können im Kunsthaus relativ ungestört alles abdrehen, was noch fehlt. Natürlich haben wir noch jede Menge Ideen, die unser Regisseur aber alle professionell abschmettert. Schließlich ist es erst einmal nur ein Vorgucker: die eigentlichen Folgen kommen später.
George hantiert mit einem Kamerakran, der Star des Tages ist eine ominöse Kiste und wir fluchen darüber, dass heutzutage jeder seine modernen Kraftfahrzeuge einfach überall abstellen darf – und uns damit das historische Szenenbild verhaut …
Im Abschlussgespräch, zu dem einige stilecht ein Schwarzwälder Bier trinken (Tannenzäpfle), stellen wir fest, dass wir jede Menge Erfahrungspunkte gesammelt haben. Jetzt warten wir ungeduldig auf den Rohschnitt. Es gibt noch tausend Sachen zu erledigen!
Heute ist es soweit! Alle Ampeln stehen auf grün. Um neun Uhr trudeln alle ein. Udo Lutz hat seine eigene Make-up-Assistentin, die seinen künstlichen Bart anklebt und ihn mit Argusaugen beobachtet. Nach einem Kaffee und Brötchen können wir starten.
Stefan Holzhauer wird der „Toni“ und muss aufpassen, dass er mit seinen Kabeln und der Mikrofonangel nicht stolpert. Alle anderen Akteure warten, dass endlich Licht und Kameras zur Zufriedenheit stehen. Die Szenen mit der Veränderten müssen zuerst gedreht werden, da sie um die Mittagszeit wieder gehen muss. Endlich kommt das Kommando: es geht los! Die Träger (unter anderem Stefan Pfannmüller, der später eine andere „tragende“ Position bekommen wird) schleppen die Kisten ins Amt und sorgen damit für Unmut bei dem arbeitsscheuen Beamten.
Wir stellen fest, wie hellhörig dieses Gebäude ist, aber alle nehmen Rücksicht. Selbst die unerwartete Kindergruppe, die sich im benachbarten Mütterzentrum einfindet, ist ganz leise.
Eine Fotografin macht zwischendurch Fotos von den Dreharbeiten und allen Beteiligten: danke Stefanie Herpich!
Bis abends wird konzentriert gedreht, dann sind alle Szenen, bei denen Udo Lutz mitspielt, im Kasten.
Wahnsinn. Blitzschnell war wieder aufgeräumt, es waren ja immer noch ganz viele Helfer da. Und puff: da war das Amt wieder weg. Aber wir haben es ja auf Speicherkarten …