Requisite und erste Sprechproben

Es sammelt sich einiges, anderes wird schnell noch gebaut … ob der Sprechapparat noch trocknet? Bücher, Aktenordner, schnell noch was bei ebay gekauft, Rahmen finden sich auf dem Sperrmüll (als ob der Zufall es so will …), Stempel werden geordert … eine Uniform genäht. Leider zu groß geworden. Viel zu groß. Der Beamte muss also etwas anderes anziehen – zensierter Fluch auf ausländische Schnitte – Grafikprogramme rauchen und Drucker laufen heiß. Die erste Version des Drehbuchs kommt und wird diskutiert.

Die Schauspieler Udo Lutz und Mathias Heilmann üben den Text. Der Regisseur George P. Schnyder hat Gefallen eingelöst und Licht für kleines Geld bekommen. Ein zweiter Kameramann kommt auch noch! Unglaublich! Der Raum wird umgeräumt. Nun haben wir eine freie Wand. Hier wird das Amt zum Leben erweckt. Die ersten Möbelstücke werden gestellt. So langsam wird alles real.

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Jetzt muss es schnell gehen …

Wir wollen einen kleinen Teaser drehen. Um zu zeigen, wie es laufen wird, was die Leute von uns erwarten können. Um ein Gschmäckle darauf zu geben, was unsere Vision ist. Für die Feiertage kam der Bruder von Anja Bagus zu Besuch, welcher unter anderem erfahrener Filmschauspieler ist.

Die Idee war schnell geboren: wir nutzen den Aufenthalt von Udo Lutz im Ruhrgebiet und drehen. Aber wo? In der Gottfried Wilhelm-Kolonie in Essen-Rellinghausen, welche um 1910 gegründet wurde, gibt es ein riesiges Gebäude, das einmal eine Schule beherbergte. Heute gehört es der Stadt und bietet Raum für verschiedene Institutionen, unter anderen darf der Bürgerverein des Stadtteils einen Raum benutzen. Der Vorstand erlaubte uns, in diesem Raum zu drehen. Darüber hinaus gab uns der Hausmeister grünes Licht dafür, auch den Rest des Kunsthauses (so heißt es offiziell) zu nutzen. Treppenhaus, Keller … das Café als Homebase für die vielen Helfer und Akteure beim Dreh, wunderbar!

Kunsthaus Essen[twoclick_buttons]

Ideentrichter

Aus vielen Ideen kristallierte sich eine heraus. Wir wollen das Amt verfilmen. Das Amt für Aetherangelegenheiten ist ein so wunderbarer Ausgangspunkt für alle möglichen Abenteuer. Man kann im Amt selbst drehen, korrekte Beamte und ihre merkwürdigen Rituale … oder Expeditionen im Auftrag des Amtes.

Merkwürdige Geschehnisse an der Ruhr? Sichtungen von Verdorbenen, die ein Ausrücken der Soldaten der Exekutiveinheit nötig machen … jaaa, genau das wollen wir. Aber wir wollen auch die anderen Steampunker dabei haben, so viele wie möglich! Dann kam die zündende Idee: das Amt hat so viele Stellen zu vergeben! Und alle Interessierten können sich dafür bewerben!

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Initialzündung

Evil Kraken-LogoJa, wir wollen es tun! Wir, die wir uns unter dem Logo „Evil Kraken“ zusammengefunden haben, wollen Filme drehen. Nicht irgendwelche, nein! Wir haben eine gemeinsame Leidenschaft: Steampunk. Nun ist Steampunk ein Phänomen, welches sich nur schwer erklären lässt. Aber eines haben eigentlich alle Steampunker gemeinsam: sie sind unglaublich kreative Menschen, die die Welt gerne mit anderen Augen sehen, und Kleinode entdecken, wo andere nur Schott sehen.

Aber zurück zu „Evil Kraken“: der Krake ist ein Tier, das in vielen Steampunk-Kreationen zu finden ist. Es lag also nahe, ihn im Logo einer Steampunk-Gemeinschaft zu führen.

Unter diesem Logo haben wir also beschlossen, Filme zu drehen. Warum? Weil wir alle etwas vor Augen haben, eine Vision, und wir wollen dieser Vision Gestalt verleihen. Worte allein reichen uns nicht, wir wollen es beleben, und zeigen.

Tja, das was haben wir also: bleibt nur das wo und wann und mit wem …

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